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So überstehen Alleinerziehende Familienfeste

Familienfeste und Alleinerziehende
Familienfeste und Alleinerziehende

Familienfeste wie Ostern oder Weihnachten sind für Alleinerziehende manchmal nicht ganz einfach.

Bald ist es wieder soweit: In Nachtschicht Ostereier färben, ein Lämmchen backen, die Wohnung putzen . . . Yeah! Es ist eine Zeit der Familien. Für Kinder ist Ostern mindestens genauso wichtig wie Weihnachten. Für Alleinerziehende sind solche Feiertage und Familienfeste manchmal der totale Horror. Dann nämlich, wenn ein Gefühl von Einsamkeit aufkommt. Aber das muss nicht sein.

Inzwischen ist es ja kein Geheimnis mehr: Ich werde wie meine Mutter – und ich wehre mich gar nicht mehr dagegen. Sie hat einfach viel zu viele Dinge richtig gemacht. Vor allem hat sie mir gezeigt wie wundervoll entspannt Familienfeste sein können. Dafür musst Du nur an ein paar Dinge denken. MEMO AN MICH SELBST und alle, die es brauchen können.

 

Auch Du bist Familie!

Du lebst vielleicht nicht mit Partner*in zusammen. Vielleicht ist Dein Kind auch ausgerechnet jetzt beim anderen Elternteil, weil Ihr das so abgesprochen habt – und vielleicht fühlst Du Dich etwas unvollständig. Schließlich ist jetzt ist das gängige Familienbild Vater-Mutter-Kind überall präsent. Das kann wehtun oder auch nerven, wenn Du vielleicht gerade eine Trennung hinter Dir hast oder gerade gar keine Lust auf eine neue Beziehung hast. Davon sollte man sich frei machen. Familien und Familienfeste sind ganz unterschiedlich. Und das Familiengefühl hängt nicht davon ab, ob zwei, drei oder sechs Menschen zusammen leben. Auch Du bist mit Familie!

 

Du musst nicht alleine sein!

Ein wichtiger Rat von meiner schlauen Mom: An Weihnachten, Ostern und anderen typischen Familienfesten sollte NIEMAND alleine sein. Deshalb mach‘ ich mir die Hütte voll mit den liebsten Menschen, die ich kenne: Kinder und Patentanten kommen, die besten Freunde, die Babysitterin und alle aus der Familie die wollen.

 

Geht’s Dir nicht gut, dann sag‘ es!

Hast Du Angst in eine Oster-Weihnachts-Geburtstagsdepression zu fallen, weil direkt unter dem Weihnachtsbaum oder neben dem Osterhasen mit dem Glöckchen ein tiefes Loch lauert? Brauchst Du mal ’ne dicke Umarmung? Dann sag es! Sprich mit Freunden darüber. Jeder kann verstehen, dass Du jetzt lieber in Gesellschaft sein möchtest. Und eh‘ Du Dich versiehst, hast Du eine tolle Einladung. Bei mir war das an Weihnachten so. Es war der erste Heiligabend ohne meine Mutter und mir war mulmig – am Ende war es ein wunderschönes Fest!

 

Familienfeste sollen kein Stress sein!

Du sollst keinen Burnout haben, weil Du tagelang Stress mit den Vorbereitungen für Ostern & Co. hattest. Und: Du bist alleinerziehend und deshalb musst du wahrscheinlich eh aufs Geld achten oder bist chronisch pleite – also übertreib es nicht mit deiner Großzügigkeit. Mach’s wie meine Mama und lass eine gute alte Tradition wieder aufleben: die Bottle-Party. Jeder bringt was mit. So ist garantiert, dass es ein super Buffet gibt und die Getränke nicht ausgehen (Du willst das auch nicht alleine in die dritte Etage schleppen). Natürlich sorgst Du auch für etwas. Ist das Geld knapp, denk an das #ArmeLeuteEssen, darin steckt so viel Gutes und Liebe: Suppe, selbstgebackenes Brot, Oliven, Quiche, Rührei . . . Denk‘ dran, nichts ist so charmant wie eine entspannte, ausgeschlafene und gute gelaunte Gastgeberin.

 

Mach es Dir schön und genieße die Zeit!

Kauf Dir schöne Blumen – Ranunkeln und Tulpen. Zeit für Familie und Freunde ist großartig. Also genieße diese Momente in vollen Zügen. Das ist wichtig zum Krafttanken.

 

Vergiss die Musik nicht!!!

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

In diesem Sinne: schöne Ostertage!

♥♥♥

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